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Doping bei Pferden

Abb.
Pferde sind Leistungssportler

Die ersten Versuche, Pferde bei Wagenrennen in eine optimale Verfassung zu bringen, stammen vermutlich aus der Zeit der Römer, als den Tieren eine Mischung aus Honig und Wasser verabreicht wurde, um ihre Laufleistung zu steigern. Pferde wurden auch noch auf eine andere Art und Weise "gedopt" - Arsen war im 17. Jahrhundert eine beliebte Substanz, um bei Pferdewetten die Kondition unerwünschter Konkurrenten zu reduzieren, indem diese Tiere schlichtweg vergiftet wurden. Das Doping von Pferden mit Alkaloiden wurde erstmalig 1910 nachgewiesen - der vermutlich erste Dopingtest überhaupt.

Da Doping im Pferde(wett)sport eine lange Tradition hat, wundert es nicht, dass viele der heutigen leistungssteigernden Pharmazeutika für Sportler zunächst bei Pferden verwendet wurden.