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Neuromodulierende Wirkstoffe

Doping mit körpereigenen Substanzen

Es gibt eine ganze Reihe körpereigener Substanzen, die Leistungs- und Freizeitsportler zur Steigerung der Leistung einnehmen. Steroid-Hormone (Anabolika) vergrößert die Muskelmasse von Gewichthebern oder Bodybildern, Wachstumshormone verbessern die Schnellkraft und verringern den Fettanteil der Muskeln, und kurz vor dem Wettkampf ins Blut eingebrachte Erythrocyten erhöhen die Sauerstoff-Kapazität des Blutes (Blut-Doping).

Noch weiter gehen die modernen Methoden des Gen-Dopings, bei denen Retroviren bestimmte DNA-Abschnitte in Zellen schleusen, die dann z.B. mehr Wachstumshormone oder mehr Erythropoietin (EPO) synthetisieren.

Einige dieser körpereigenen Substanzen lassen sich durchaus für das Hirndoping oder Neuroenhancement einsetzen. Die Grenzen zur Leistungssteigerung durch die Ernährung sind fließend, wie am Beispiel der Aminosäure Tryptophan deutlich wird. Aber auch Hormone wie Erythropoietin oder Neuropeptide wie das Neuropeptid Y (NPY) sollen sich positiv auf die Gehirnleistung auswirken.

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