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Blut-Doping

Das Blut-Doping ist eine Methode, mit der die Sauerstoff-Kapazität des Blutes, die von der Anzahl der Erythrocyten im Blut und der Hämoglobin-Konzentration abhängt, kurz vor einem Wettkampf erhöht werden kann. Dabei wird dem Sportler einige Wochen vor dem Wettkampf Blut abgenommen und entweder als Vollblut oder als Erythrocyten-Konzentrat eingefroren.

Dieses körpereigene Präparat wird dann kurz vor dem Wettkampf über eine Transfusion wieder in den Blutkreislauf des Sportlers eingebracht. Die mit dieser Methode verbundene Volumenzunahme des Blutes kann der Körper innerhalb weniger Tage kompensieren, ohne dass es zu übermäßigen Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems kommt. Mehr zum Thema Sauerstoff, Hämoglobin und Myoglobin finden Sie hier.