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Ampicillin-Resistenz

Mit der Ampicillin-Resistenz lässt sich, wie mit jedem anderen Resistenz-Marker, die Anwesenheit eines Plasmids in der Zelle erzwingen bzw. auch nachweisen, denn nur Bakterien mit diesem Resistenzgen können in einem Medium mit (in diesem Fall) Ampicillin-Zusatz wachsen.

Ampicillin zählt zu den β-Lactam-Antibiotika; es greift in die Synthese der bakteriellen Zellwand ein und verhindert die korrekte Zellwandsynthese in den Zellen der Nachkommen. Das bedeutet, dass die Mutterzelle zwar nicht getötet wird, sich aber auch nicht vermehren kann. Der Resistenzmechanismus beruht auf Enzymen, die das Antibiotikum spalten und damit inaktivieren können - den β-Lactamasen. Das Gen für diese β-Lactamase ist auf dem in der Abb. "PCR-Einschrittverfahren" gezeigten Vektor enthalten.

Abb.1
Ampicillin (R = NH2)