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Anwendungen der PCR

Zusammenfassung

Die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ist ein modernes molekularbiologisches Verfahren, um selbst geringe Mengen genetischen Materials zu vervielfältigen und eine hoch spezifische Untersuchung des Erbguts zu ermöglichen.

Eingesetzt wird die PCR:

  • bei der schnellen Identifizierung von Krankheitserregern,
  • in der Pränataldiagnostik,
  • bei Vaterschafts- und Verwandtschaftsanalysen,
  • in der kriminalistischen Spurenanalyse,
  • in der Paläontologie,
  • beim Nachweis gentechnisch veränderter Bestandteile in Lebensmitteln und
  • bei der Identifizierung verdächtiger Substanzen im Rahmen des Schutzes vor biologischen Waffen.

Übungen

Hinweis
Um alle Anmerkungen zu den einzelnen Aussagen einzusehen, bitte anschließend alle Häkchen setzen und auf "Auswerten" klicken.
Aufgabe

Die PCR in der medizinischen Diagnostik: Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

Bitte eine Auswahl treffen.

Bitte eine Auswahl treffen.

richtig

falsch

teilweise richtig

Dies ist die richtige Antwort

Die PCR liefert schneller ein Ergebnis als viele andere Verfahren.

Vor allem, wenn Erreger erst kultiviert (vermehrt) werden müssen, verstreicht kostbare Zeit für eine Behandlung.

Die PCR ist für eine Therapiekontrolle bei Infektionen ungeeignet.

Die PCR kann im Rahmen einer Therapiekontrolle gut eingesetzt werden, um z.B. nachzuweisen, ob sich noch Erreger im Körper befinden.

Ein Nachweis von Antikörpern im Patienten weist einen Erreger sicherer nach als eine PCR.

Patienten mit einen Immundefekt können u.U. keine Antikörper bilden, auch wenn sie infiziert sind.

Falsch negative Resultate sind auch mit der PCR möglich.

Mögliche Fehlerquellen: zu geringe DNA-Mengen, genetisch veränderte Erreger oder PCR-Hemmstoffe in der Probe.

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Aufgabe

Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

Bitte eine Auswahl treffen.

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richtig

falsch

teilweise richtig

Dies ist die richtige Antwort

Bei einer Vaterschaftsanalyse wird auch bestimmt, ob das Kind u.U. eine bestimmte Erbkrankheit trägt.

Es werden nur die STRs verglichen.

Bei der Pränataldiagnostik werden immer Fruchtwasserzellen benötigt.

Heute kann man auch aus dem Blut der Mutter fetale Zellen in ausreichender Menge isolieren.

Mitochondriale DNA wird nur von der Mutter vererbt.

Nur die Eizelle gibt ihre Mitochondrien an den Fetus weiter.

In jedem Menschen steckt auch Erbgut der Neandertaler.

Schätzungen gehen davon aus, dass heute 1-4 % des menschlichen Genoms vom Neandertaler stammen.

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