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Diagnostische Tests zur Krebsfrüherkennung

Durchführung des Krebsfrüherkennungstests

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Abb.1
ESR-Tumordiagnostik

Dem Patienten wird Blut entnommen, für den Test reichen 0,2 mL Serum oder 3 bis 5 mL Vollblut. Mindestens drei unterschiedliche Konzentrationen der Spinsonde in einem polaren Lösungsmittel (z.B. Ethanol) werden zu je einer Probe gegeben und die Ansätze für 10 Minuten bei 37 °C geschüttelt. Die Probe, die untersucht werden soll, wird mit einer Kapillare in den Resonanzschacht des Gerätes eingebracht, ein Magnetfeld angelegt und das Feld gescannt - ein spezifisches Spektrum entsteht.

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Abb.2
Bildfolge zur ESR-Tumordiagnostik

Anhand dieser Spektren wird eine Reihe von Parametern berechnet. In den meisten Fällen zeigt die integrale Diskriminierungsfunktion DR bereits an, ob möglicherweise eine Erkrankung vorliegt. Bei D R -Werten unter 1,0 sind die Bindungseigenschaften von Albumin beeinträchtigt und ein Tumor ist wahrscheinlich. Bei DR-Werten größer als 1 ist die Testperson vermutlich gesund.

Mit diesem Verfahren lässt sich eine Tumorerkrankung mit 90 bis 95 %iger Wahrscheinlichkeit erkennen.

Literatur

Matthes, G.; Seibt, G.; Muravsky, V. (2001): Electron spin resonance (ESR) spectroscopy for quality analysis of plasma proteins and for tumor screening diagnostic. In: New Drugs. 2 , 26-32
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