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Biobrennstoffzellen

Biobrennstoffzellen mit künstlichen Mediatoren

Abb.1
Mediator-basierte Biobrennstoffzelle

Aus den Anfängen der Brennstoffzellen-Forschung stammen Experimente mit künstlichen Redoxmediatoren, die wie eine Art Transporter für Elektronen funktionieren.

Mediatoren wie z.B. Methylenblau, Thionin (beides Phenothiazin-Derivate) oder Neutralrot (ein Phenazin) können die Zellmembranen der Bakterien weitgehend ungehindert passieren und nehmen im Stoffwechsel der Zellen Elektronen auf. Die ausgeschiedenen reduzierten Mediatoren können ihre Elektronen dann an der Elektrode abgeben und erzeugen so Strom.

Diese so genannten Mediator-basierten Systeme spielen heute in der Praxis allerdings keine Rolle mehr. Mediatoren sind häufig toxisch für die Zellen und lassen sich auch oft nach der Abgabe der Elektronen nicht mehr regenerieren, so dass Wissenschaftler heute eher auf natürliche Systeme setzen, die die normalen Stoffwechselprodukte der Bakterien nutzen - die Systeme ohne Mediatoren.

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