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Massenspektrum - Einleitung

Das Massenspektrum in Tabellenform

Tab.1
Massenspektrum von Acetylsalicylsäure in Tabellenform (Elektronenstoß-Ionisation mit 70eV)
m / z absolute Intensitätrelative Intensität in %Anteil am Ionenstrom in %
391.940.0001,90,75
4340.500.00039,715,57
635.810.0005,72,23
9226.500.00026,010,19
120102.000.000100,039,21
12115.500.00015,25,96
13863.800.00062,524,53
1632.640.0002,61,01
1801.430.0001,40,55

Das Signal bei m / z = 180 lässt sich leicht dem einfach ionisierten Probenmolekül Acetylsalicylsäure zuweisen. Seine Molmasse beträgt M=180 gmol-1 und die Ladungszahl ist z = 1 .

In einem Massenspektrum in Tabellenform wird das Masse-Ladungs-Verhältnis m / z aller Signale, die einen bestimmten Schwellenwert überschreiten,1) angegeben. Der zugehörige Messwert ist die aus dem Detektorsignal abgeleitete absolute Intensität. Diese Größe hängt sehr stark von den Geräteeinstellungen und Messparametern ab und ist wenig aussagekräftig. Deshalb bezieht man die absolute Intensität jedes Peaks auf die des intensivsten Peaks und erhält die relative Intensität in Prozent.

Zusätzlich wird manchmal der Anteil der einzelnen Ionen am Gesamtionenstrom angegeben. Dazu werden alle absoluten Signalintensitäten ab einer bestimmten Masse2, und einem bestimmten Schwellenwert addiert, die Summe wird als Bezugspunkt gleich 100% gesetzt.

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Abb.1
2D-Struktur
Abb.2
3D-Struktur

Acetylsalicylsäure, C9H8O4, M=180 gmol-1

1)In liegt der Schwellenwert bei einer relativen Intensität von 1%.
2)In beträgt der Schwellenwert für das Masse-Ladungs-Verhältnis m / z = 20 .
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