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Massenspektrum - Einleitung

Das Massenspektrum

In einem Massenspektrometer werden Probenmoleküle ionisiert und teilweise fragmentiert. Die unterschiedlichen Fragmente werden voneinander und vom Probenmolekül getrennt. Schließlich registriert der Detektor die Anzahl auftreffender Ionen (Intensität I ) in Abhängigkeit von ihrem Masse-Ladungs-Verhältnis m / z .

Abb.1
Massentrennung im Magnetfeld eines Massenspektrometers

In einem Magnetfeld können Ionen nach ihrem Masse-Ladungs-Verhältnis getrennt werden. Nach der Trennung können die Ionen von einem Detektor gezählt werden. Die Daten können dann als Massenspektrum in Form einer Tabelle oder eines Strichspektrums angezeigt werden.

Die auf ganze Zahlen gerundeten m / z -Werte werden als Massenzahlen bezeichnet.1) Sie sind dimensionslos. Da die Elektronenstoß-Ionisation als Hauptmethode der Ionenerzeugung vorwiegend zu einfach positiv geladenen Ionen führt ( z = 1 ), entspricht m / z in der Regel m.

Das Massenspektrum wird ursprünglich in Form von Wertepaaren (Massenzahl und Intensität) als Tabelle abgespeichert. Weitaus anschaulicher ist allerdings die Darstellung als Strichspektrum. Im Folgenden werden beide Formen am Beispiel des Massenspektrums von Acetylsalicylsäure, aufgenommen nach Elektronenstoß-Ionisation mit 70eV, gezeigt.

1)Die Massenzahl, von der man in der Massenspektrometrie spricht, darf nicht mit der Massenzahl verwechselt werden, welche die Zahl der Nukleonen angibt, die in einem Atomkern enthalten sind (vgl. Massenzahl).
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