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Phosphorsalz- oder Boraxperle

Die Phosphorsalz- oder Boraxperle dient als Vorprobe für zahlreiche Schwermetalle. In den durch Glühen entstehenden Polyphosphaten lösen sich die Salze bzw. Oxide der Schwermetalle und es entstehen glasklare, typisch gefärbte Perlen.

Durchführung

Die Spitze eines ausgeglühten Magnesiastäbchens wird heiß in Phosphorsalz oder Borax eingedrückt. Dabei schmilzt das Salz ein wenig, im Bunsenbrenner wird es erhitzt, bis es vollständig schmilzt, und dann eine geringe Menge der Analysensubstanz hinzugegeben. Man erhitzt erneut in der Bunsenbrennerflamme, wobei man entweder die oxidierende oder die reduzierende Flamme nutzt, weil dadurch verschiedene Oxidationsstufen und somit andere Farben hervorgerufen werden.

Tab.1
Phosphorsalzperle
FärbungOxidationsflammeReduktionsflamme
grauAg, Pb, Bi, Cd, Ni, Zn, Sn, Sb
gelb heiß: Fe, Ni kalt: Fe
braunNi, Fe (höhere Sättigung)
rotSn, CuCu (rotbraun)
grünCr, CuFe, Cr
blauCo, (Cu) Co
violett Mn