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Trennungsgang

Lösen der Analysensubstanz

Für die Durchführung der meisten Nachweisreaktionen bzw. des Trennungsganges ist es erforderlich, die Probe zu lösen. Dabei kann die Löslichkeit der Probe bereits einige hilfreiche Hinweise auf das Vorliegen bzw. die Abwesenheit bestimmter Ionen geben. Zunächst versucht man, die Probe in Wasser oder Essigsäure gegebenenfalls unter Erwärmen zu lösen. Anschließend bedient man sich erst der verdünnten Säuren (HCl oder HNO3), bevor die konzentrierten Säuren bzw. Königswasser zum Einsatz kommen.

Sollte ein schwerlöslicher Rest zurückbleiben, so wird dieser von der Lösung abgetrennt und gesondert untersucht, wobei die Farbe des Rückstandes und das Vorliegen bestimmter Anionen bereits gewisse Hinweise geben können.

  • Heiße alkalische Tartratlösung: PbSO4 (weiß) geht in Lösung.
  • Auslaugen mit Na2S2O3- oder KCN-Lösung: Ag-Halogenide (weiß oder gelb) werden gelöst.
  • Saurer Aufschluss mit KHSO4: Die Oxide von Al, Fe (rotbraun), Cr (grün), Ti, Zr lösen sich.
  • Aufschlüsse (basisch oder oxidierend): Erdalkalisulfate, Silikate, Cr2O3 lösen sich.
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