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Mikro-HPLC

Pumpen

In Bezug auf die Pumpensysteme sind unterschiedliche Systemvarianten kommerziell verfügbar. Prinzipiell können konventionelle HPLC Doppelkolben-Pumpensysteme mit einem Flusssplitter betrieben werden, um den Flussratenbereich zwischen 10-60 µL min-1 zu erreichen. Allerdings weisen diese Systeme i. d. R. deutlich größere Gradientenverweilvolumina auf, wodurch eine signifikante Verzögerung des Gradienten auftritt. Außerdem ist der Einsatz von Flusssplittern kritisch hinsichtlich der Robustheit des Systems. Alternative Pumpensysteme basieren z. B. auf dem Konzept pneumatischer Spritzenpumpen. Solche Pumpen besitzen im Vergleich zu konventionellen Systemen häufig eine deutlich geringere Pulsation im Vergleich zu konventionellen Doppelkolbenpumpen. Weiterhin können mit diesen Systemen Gradientenverweilvolumina bis in den unteren µL Bereich erreicht werden, da i. d. R. kein zusätzlicher Mischer für die mobilen Phasen notwendig ist. Dadurch resultieren sehr kurze Verweilzeiten, wodurch eine unmittelbare Wirksamkeit des Gradienten erzielt werden kann.

Abb.1

© IUTA, Juri Leonhardt

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