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Rubidium, Caesium, Francium

Francium

Francium tritt natürlich nur in geringsten Spuren als Glied der natürlichen Zerfallsreihe des Actiniums auf, welches wiederum aus das Zerfallsprodukt des Isotops Uran-235 ist. Das unter den bisher bekannten 30 ausnahmslos radioaktiven Francium-Isotopen langlebigste Nuklid Fr223 hat eine Halbwertszeit von ca. 22 Minuten.

Geschichte

Das Element mit der Ordnungszahl 87 wurde 1939 von der französischen Forscherin M. Perey entdeckt und 1947 von ihr zu Ehren ihres Heimatlandes Frankreich Francium benannt. Aufgrund seines geringen natürlichen Vorkommens erfolgt die Darstellung des Metalls künstlich auf radiochemischem Weg durch Beschuss von Radium Ra226 mit Neutronen.

Reaktionsverhalten

Als Element der 1. Gruppe schließt sich Francium in seinen Eigenschaften an die übrigen Alkalimetalle an.

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