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Rubidium, Caesium, Francium

Vorkommen und Gewinnung

Vorkommen

Rubidium und Caesium kommen in der Natur in sehr geringen Konzentrationen als ständige Begleiter der anderen Alkalimetalle, insbesondere des Kaliums vor. So sind z.B. in den Kalium-Mineralen Lepidolith und Carnallit etwa 1,0 bzw. 0,02 % Rubidium enthalten. Das wichtigste caesiumhaltige Mineral ist der Pollucit, ein Caesiumalumosilicat. Erze dieses Minerals, u.a. auf der Insel Elba zu finden, enthalten 34 % Caesiumoxid, amerikanische Erze 13 % des Oxids.

Gewinnung

Die Darstellung der Metalle erfolgt bevorzugt auf chemischem Wege, z.B. durch Umsetzung des Hydroxids mit Magnesium im Wasserstoffstrom (Rubidium), durch Reduktion der Halogenide mit Calcium im Vakuum (Caesium) oder durch Erhitzen der Dichromate mit Zirconium auf etwa 500 °C im Hochvakuum, wobei Rubidium bzw. Caesium abdestillieren:

Cs2Cr2O7+ 2Zr 2Cs+ 2ZrO2+ Cr2O3

Rubidium kann auch elektrochemisch durch Elektrolyse von geschmolzenem Rubidiumhydroxid, RbOH, bzw. einer Lösung von Rubidium- und Aluminiumbromid in Nitrobenzol erhalten werden, Caesium entsteht durch Elektrolyse von CsCl.

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