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Rubidium, Caesium, Francium

Verbindungen

Auch die Verbindungen der beiden Elemente sind chemisch sehr ähnlich und gleichen in ihrem Verhalten denen des Kaliums. Die Hydride entstehen durch direkte Reaktion der geschmolzenen Metalle mit Wasserstoff bei 300 °C, es sind ionisch aufgebaute, sehr reaktive, im NaCl-Gitter kristallisierende Substanzen, die sich an der Luft spontan entzünden. Die Rubidium- bzw. Caesiumhalogenide lassen sich am einfachsten durch Umsetzung der Carbonate mit den entsprechenden Halogenwasserstoffsäuren darstellen. Caesiumfluorid, CsF, und alle Rubidiumhalogenide bilden wie die Halogenide der anderen Alkalimetalle eine NaCl-Struktur, die restlichen Cs-Halogenide kristallisieren im CsCl-Gitter. Die leichtlöslichen Hydroxide des Rubibiums bzw. Caesiums lassen sich in reiner Form durch doppelte Umsetzung des jeweiligen Sulfats mit Bariumhydroxid, Ba(OH)2, in wässriger Lösung und anschließendem Einengen des Filtrats gewinnen:

Rb2SO4+ Ba(OH)2 2RbOH+ BaSO4
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