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Gallium, Indium, Thallium

Vorkommen

Gallium, Indium und Thallium kommen in der Natur nur in sehr geringen Mengen vor, meist in Form von Sulfiden als Begleiter der Metalle Zink, Kupfer, Blei oder Eisen in Kiesen und Blenden.

Der Anteil von Gallium an der Erdrinde beträgt ca. 15 ppm. Damit steht Gallium in der Elementhäufigkeit an 35. Stelle. Der Anteil von Indium beträgt 0,05 ppm. Thallium ist das weitestverteilte der drei Elemente. Aufgrund ihrer besonderen Stabilität gehören Thallium(I)-Salze neben Rubidium-Verbindungen auch zu den Beimengungen von Kalisalzen.

Spuren von Gallium und Indium finden sich in Deutschland z.B. im Mansfelder Kupferschiefer. Die Freiberger Zinkblende kann bis zu 0,2 % Indium enthalten. Gallium tritt vergesellschaftet mit Germanium im Germanit oder mit Aluminium im Bauxit auf (Anteil Gallium: < 1,0 %) auf. Spuren von Gallium sind des Weiteren in den Mineralien Magnetit und Pyrit enthalten.

Mineralien mit Gallium-, Indium oder Thallium als Hauptbestandteil sind selten.

Übersicht einiger ausgewählter Gallium, Indium- und Thallium-Minerale

  • Gallit CuGaS2
  • Söhngeit Ga(OH)3
  • Djalindit In(OH)3
  • Crookesit (Tl, Cu, Ag)2Se
  • Lorandit TlAsS2
  • Vrbait Tl4Hg3Sb2As8S20
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