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Wein

Abb.1
Wein

Wein enthält Schwefel, da sich bei der Gärung, bei den Stoffwechselvorgängen in der Hefe, Sulfite bilden. Seit dem 25. November 2005 müssen Getränke, die mehr als 1,2 Volumenprozent Alkohl enthalten, gekennzeichnet werden, da Sulfite Allergien auslösen können.

Schwefel wird dem Wein aber auch schon seit der griechischen Antike künstlich zugeführt. Schwefeldioxid, schwefelige Säure und Sulfite (E220) werden als Antioxidantien und als antimikrobielle Maßnahme eingesetzt. Sie schützen den Wein vor Bakterien, Schimmelpilzen, Verfärbungen und geschmacklich unerwünschten Effekten. Außerdem bildet Schwefel bei der Gärung Polyphenole, die das Krebsrisiko senken.