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Phosphor

Phosphide

Phosphide sind Verbindungen des Phosphors mit Metallen. Die salzartigen, ionischen Phosphide der Alkalimetalle, der Erdalkalien und anderer elektropositiver Metalle leiten sich von verschiedenen Phosphorwasserstoffen (Phosphanen) ab und enthalten Phosphor-Anionen der Form P n m-, z.B. isolierte Monophosphid-Ionen, P3, oder anionisch geladene Ketten, Ringe bzw. Käfige aus Phosphor-Atomen, u.a. P24, P64, P73. Sie werden durch Wasser, leichter noch durch verdünnte Säuren unter Entwicklung von Phosphan zersetzt:

Ca3P2+ 6H2O 3Ca(OH)2+ 2PH3

Der "typische" Geruch von Calciumcarbid, CaC2, ist auf Verunreinigungen mit Calciumphosphid, Ca3P2, zurückzuführen, dass an feuchter Luft Monophosphan freisetzt.

Phosphide der Übergangsmetalle haben metallischen Charakter und werden von Wasser und verdünnten Säuren nicht angegriffen.

Die Elemente Bor und Silicium bilden, ähnlich wie bei den Nitriden, hochmolekulare kovalente Phosphide.

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