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Aluminium

Steckbrief

Abb.1
Aluminiumfolie
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Aluminium, das zweite Element in der III. Hauptgruppe des Periodensystems, ist ein silberweißes Leichtmetall.

Aluminium kristallisiert in einer kubisch flächenzentrierten Elementarzelle mit der Koordinationszahl 12.

Wird Aluminium auf Temperaturen oberhalb 600 °C erwärmt, bekommt es eine körnige Struktur. Mit Hilfe von Schüttelmaschinen wird so Aluminiumgrieß erhalten. Durch Zerstoßen kann eine weitere Zerkleinerung bis hin zum Pulver erreicht werden.

Das Metall ist sehr dehnbar und lässt sich zu dünnsten Drähten, Blechen oder Folien ausziehen bzw. -walzen.

Die Schmelzwärme des Aluminiums ist sehr hoch, daher ist es trotz seines relativ niedrigen Schmelzpunktes von 660,4 °C schwerer zum Schmelzen zu bringen als Kupfer, bleibt aber - technologisch von besonderer Bedeutung - länger flüssig.

Die elektrische Leitfähigkeit eines Aluminiumdrahtes beträgt etwa 65 % von der eines Kupferdrahtes, d.h. bei gleicher Länge und gleichem Leitvermögen muss der Querschnitt der Aluminiumleitung etwa 1,5-mal so groß sein wie der der Kupferleitung. Aufgrund der geringeren Dichte beträgt das Gewicht einer dickeren Aluminiumleitung nur etwa die Hälfte des Gewichtes einer Leitung aus Kupfer.

Toxizität
Aluminium galt lange Zeit als für den Menschen toxikologisch unbedenklich, in den letzten Jahren verstärkten sich jedoch Hinweise auf einen möglichen Einfluss des Elementes in Hinblick auf Ausbruch und Verlauf der Alzheimer-Krankheit. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) aus dem Jahr 2007 besteht jedoch bei Bedarfsgegenständen aus Aluminium aufgrund der vergleichsweise geringen freigesetzten Mengen kein Alzheimer-Risiko; jedoch sollten vorsorglich keine sauren Speisen in Kontakt mit Aluminiumtöpfen oder -folie aufbewahrt werden.
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