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Wasserstoff

Darstellung von Wasserstoff-Verbindungen

Element- Wasserstoff-Verbindungen werden im Wesentlichen auf drei Wegen gewonnen:

  1. durch Hydrogenolyse, d.h. durch Umsetzung von gasförmigem Wasserstoff, H2, mit den Elementen,
  2. durch Protolyse, d.h. durch Einwirkung von Säuren, H+, auf Metall-Element-Verbindungen und
  3. durch Hydridolyse, d.h. durch Reaktion von Hydriden, H, mit Element-Halogen-Verbindungen.

Durch Synthese aus den Elementen (Hydrogenolyse) werden in der Technik vor allem Ammoniak und die Metallhydride hergestellt. Auf dem Wege der Protolyse erfolgt die technische Darstellung von Fluor- bzw. Chlorwasserstoff (durch Umsetzung von Flussspat, CaF2, bzw. Kochsalz, NaCl, mit konzentrierter Schwefelsäure). Brom- und Iodwasserstoff lasssen sich am einfachsten durch Protolyse von Phosphortribromid bzw. - iodid erhalten. Die Umsetzung von Calciumcarbid, CaC2, mit Wasser dient der technischen Gewinnung von Acetylen (Ethin, C2H2). Schwefelwasserstoff, H2S, wird im Labor z.B. durch Reaktion von Eisensulfid, FeS, mit Salzsäure im Kipp'schen Apparat synthetisiert.

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