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Fertigung eines Mikrofluidik- Bauteils zur Lebendzellzahlbestimmung mittels Reinraumtechnik

Zielstellung

Um die Zellkonzentration aus einem Fermentationsprozess zu erfassen, ist es heute Standard eine so genannte Neubauerzelle zu benutzen. Diese ist zwar relativ günstig in der Anschaffung, eignet sich aber schlecht zum automatisierten Auslesen. Zudem kommt das Problem hinzu, dass schon leichte Kratzer auf der Oberfläche zu Fehlern im Messergebnis führen.

Diese Problematik weckt den Gedanken, ein kostengünstiges Bauteil zu entwickeln, welches eine Automatisierung der Zellauszählung mit einer computergestützten Auswertung ermöglicht. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf einer einfachen Handhabung von Seiten der Studenten. Zusätzlich soll dieser Mikrofluidik-Zellzähler mehrfach verwendet werden können.

Durch Verwendung eines selbst erstellten Siliciumchips als Prägestempel und des mehrfachen Abformens, sollen ein hoher Durchsatz erreicht und die Gesamtkosten des Bauteils gesenkt werden. Das dabei entstehende Mikrobauteil besteht aus einem preiswerten Kunststoff, der mittels eines Stempels in eine Abgusskammer eingespritzt wird. Dadurch lassen sich reproduzierbare Ergebnisse erzielen. Aufgrund der gewählten Dimensionierung der Kanäle soll eine Messung nur wenige µl der Probe verbrauchen.

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