Für den Spezialfall des Gleichgewichts zwischen Flüssigkeit (l) und Dampf (g) lautet die Clausius-Clapeyron-Gleichung:
(1)Diese Gleichung beschreibt die Steigung der Dampfdruckkurve im
Mit folgenden Näherungen kann die Clausius-Clapeyron-Gleichung in eine Form
überführt werden, mit deren Hilfe die Verdampfungsenthalpie
Das Molvolumen der Flüssigkeit wird vernachlässigt (Begründung:
Für den Dampf gilt die ideale Gasgleichung.
Somit ergibt sich:
(2)Mit
Wird der Logarithmus des Dampfdrucks gegen die reziproke Temperatur aufgetragen, so ist die Steigung der Kurve an jedem Punkt gleich dem Quotienten aus der molaren Verdampfungsenthalpie und der allgemeinen Gaskonstanten.
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| Abb.1Dampfdrücke für verschiedene Substanzen. |
Aufgetragen ist der dekadische Logarithmus des Verhältnisses
Dampfdruck/Standarddruck gegen
Die Vernachlässigung des Volumens der Flüssigkeit ist allerdings nur möglich,
wenn man weit genug vom kritischen Punkt entfernt ist (am kritischen Punkt gilt:
Um den Dampfdruck als Funktion der Temperatur zu erhalten, muss die Gleichung integriert werden. Mit den genannten Näherungen und der Annahme temperaturunabhängiger Verdampfungsenthalpie ergibt die bestimmte Integration die nach Ernst August benannte August-Dampfdruckformel.
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