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Reale Gase

Reale Gase

Für ideale Gase gilt das ideale Gasgesetz.

p V m = R T oder   umgestellt p V m R T = 1 p = Druck V m = molares Volumen T = absolute Temperatur R = allgemeine Gaskonstante

Den Quotienten aus p V m und R T nennt man Kompressionsfaktor (Realgasfaktor, Realfaktor, Kompressibilitätsfaktor) Z , der für ideale Gase gleich eins ist.

Z = p V m R T

Trägt man die in Experimenten ermittelten Werte des Kompressionsfaktors für reale Gase gegen p auf, so stellt man fest, dass die erhaltene Kurve Z = f ( p ) vom idealen Wert eins abweicht.

Bei atomistischer Betrachtungsweise idealer Gase stellt sich heraus, dass zwei Vereinfachungen gemacht wurden. Nur so kam man zu den gleichen Ergebnissen wie bei der phänomenologischen Betrachtungsweise idealer Gase.

  1. Die Moleküle wurden als punktförmige Massen betrachtet, d.h. sie haben kein Eigenvolumen (Kovolumen).
  2. Es bestehen keine Wechselwirkungen zwischen den Molekülen.

Diese Bedingungen sind nur im Grenzfall des idealen Gases erfüllt. Für reale Gase gelten diese Besonderheiten nicht mehr.

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