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Ideales Gas

Das Partialdruckgesetz von Dalton

Für Mischungen idealer Gase (ideale Mischung) erhält man als experimentelles Ergebnis das Gesetz von John Dalton (Dalton'sches Gesetz).

Gesetz
Für ideale Gasmischungen ist der Gesamtdruck p gleich der Summe der Partialdrücke p i .
p = p 1 + p 2 + p 3 + ... = i p i

Dabei ist der Partialdruck p i der Druck der Komponente i , wenn diese im gleichen Volumen V bei der Temperatur T alleine vorhanden wäre. Da das ideale Gasgesetz für jede Komponente einzeln angewendet werden kann und außerdem unabhängig vom Molekültyp ist, gilt es auch für Mischungen idealer Gase.

p = n 1 R T V + n 2 R T V + n 3 R T V + ... = R T V i n i mit i n i = n R = allgemeine Gaskonstante n = Stoffmenge des Gasgemisches n i = Stoffmenge der Mischungskomponente i

Bei Gasmischungen kann der Anteil einer Komponente durch den relativen Partialdruck p i / p angegeben werden.

p i p = n i R T V n R T V = n i n = x i

Dieser relative Partialdruck entspricht dem Stoffmengenanteil x i einer Komponente. Die Summe aller Stoffmengenanteile einer Mischung ist 1. Damit ist auch die Summe der relativen Partialdrücke einer idealen Mischung 1.

i p i p = i x i = 1
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