zum Directory-modus

Laser

Funktionsprinzip

Grundlage des Lasers ist die erzwungene Aussendung von elektromagnetischer Strahlung (stimulierte Emission) aus dem Lasermedium heraus. Die Strahlung entsteht durch einen Übergang von einem angeregten Zustand (von Atomen oder Molekülen des Lasermediums) in einen energetisch tiefer gelegenen Zustand. Eine Lichtverstärkung findet nur dann statt, wenn der angeregte Zustand stärker besetzt ist als der tiefer gelegene ("Besetzungsinversion").

Eine häufig angewandte Methode zur Herstellung einer Besetzungsinversion ist das sogenannte "optische Pumpen". Das Laserlicht wird in einem optischen Resonator erzeugt.

Als Lasermedien sind Atome, Ionen, Moleküle und Festkörper geeignet. Laser werden unterschieden nach dem verwendeten Medium (Gaslaser, Festkörperlaser, Halbleiterlaser) oder nach ihrer Funktion (Dauerstrich- oder cw-Laser, Kurzzeit- oder Pulslaser). Wichtige Auswahlkriterien für das Lasermedium sind die gewünschte Wellenlänge, die Lichtleistung und der Anwendungszweck. Aufgrund des breiten Anwendungsspektrums und der Verschiedenartigkeit der Lasermedien gibt es im Laserbau kein einheitliches allgemeines Prinzip. Bis jetzt gibt es auch noch nicht den oft gewünschten, durchstimmbaren Laser, der die Einstellung einer Lichtfrequenz per Knopf ermöglicht.

Seite 2 von 8