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Spektrometerkomponenten

Lampentypen

Die Wasserstofflampe liefert durch Rekombination von Wasserstoff-Atomen ein kontinuierliches Spektrum im UV-Bereich von 170 bis 400nm mit einer maximalen Strahlungsintensität bei etwa 290nm. Ein einzelner Peak bei 486,12nm kann zur Kalibrierung verwendet werden.

Die Deuteriumlampe zeigt im UV-Bereich von 160 bis 360nm ein kontinuierliches Spektrum. Die maximale Strahlungsintensität wird bei 220nm erreicht. Zur Kalibrierung eignet sich der Einzelpeak bei 485,99nm.

Die Wasserstoff-/Deuteriumlampe ist die für den UV-Bereich meist verwendete Lampe. Es handelt sich um eine Wasserstofflampe mit Deuterium-Zusatz, deren Strahlungsleistung gegenüber der Wasserstofflampe um 30 % erhöht ist. Sie liefert ein kontinuierliches Spektrum zwischen 180 und 400nm. Die intensiven Spektrallinien bei 486 und 656nm können zur Kalibrierung der Wellenlängenskala der Spektrometer verwendet werden.

Xenon-Hochdrucklampen eignen sich mit einer intensiven kontinuierlichen Strahlung ab ca. 270nm ebenfalls für den UV-Bereich. Im VIS- und NIR-Bereich sind ausgeprägte Emissionspeaks festzustellen.

Wolframlampen liefern kontinuierliche Strahlung längerwellig als 300nm und sind nur im sichtbaren Bereich einsetzbar.

Wolframhalogenlampen (Wolframlampe mit Iod-Zusatz) liefern ebenfalls Strahlung im VIS-Bereich, jedoch mit höherer Intensität.

Quecksilberlampen strahlen Licht mehrerer Wellenlängen ab, jedoch mit einer diskontinuierlichen Intensitätsverteilung (mehrere Spektrallinien unterschiedlicher Intensität). Sie eignen sich demzufolge nicht für die Aufnahme von kontinuierlichen Spektren, ergeben aber mit Hilfe von Filtern intensive monochromatische Strahlung (z.B. für Spektrallinienphotometer).

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