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Strahlung

Strahlung

Strahlung bezeichnet in der Physik sich ausbreitende Elementarteilchen oder Wellen. Im ersten Fall spricht man von Korpuskularstrahlung, im zweiten von Wellenstrahlung.

Die historische Debatte, ob Lichtstrahlen aus Teilchen oder Wellen bestehen, wurde in der Quantentheorie dahingehend beantwortet, dass ein Lichtstrahl aus Photonen besteht, die wiederum Welleneigenschaften (beispielsweise Interferenz) zeigen. Verallgemeinernd kann man aus der Quantenphysik begründen, dass alle Strahlung sowohl Teilchen- als auch Wellencharakter haben muss. Dies wird im Allgemeinen als Welle-Teilchen-Dualismus bezeichnet.

Strahlung transportiert immer Energie und Impuls (das heißt sie hat eine ausgezeichnete Richtung). Wenn die Strahlungsteilchen Masse, Ladung oder andere Eigenschaften besitzen, werden auch letztere transportiert.

Trifft die Strahlung auf ein Hindernis, wird sie entweder absorbiert (verschluckt), transmittiert (hindurchgelassen) oder reflektiert (zurückgeworfen) - man spricht auch von Remission.

Die Begriffe Strahlung und Strahl sind insgesamt eher unscharf und nicht ganz streng zu definieren. So gibt es beispielsweise einen Wasserstrahl, aber keine Wasserstrahlung. Man spricht im Falle von sich strahlenartig ausbreitender Materie eher von einem Teilchenfluss oder Materiefluss.

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