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Übersicht über die Sensorik

Selektivität, Sensitivität, Reversibilität und Stabilität verschiedener Schichten

Unter Selektivität versteht man die Fähigkeit bestimmter Substanzen, aus einer Anzahl gebotener Möglichkeiten zur Reaktion eine bevorzugt auszusuchen. Die ausschließliche Auswahl bezeichnet man als Spezifität.

Als Sensitivität (Empfindlichkeit) bezeichnet man die Stärke der Änderung in der Antwort eines Messsignals geteilt durch die Änderung der auslösenden Größe (z.B. der Analytkonzentration). Die Empfindlichkeit einer analytischen Methode entspricht der Steigung der Kalibrierkurve.

Reversibilität: Die Umkehrbarkeit der Reaktion zwischen sensitiver Schicht und Analyt ist eine Voraussetzung für eine (quasi)kontinuierliche Messung.

Die Stabilität der sensitiven Schicht beinhaltet Lagerstabilität, Stabilität unter physikalischen Einflüssen wie z.B. Wärme, Licht, mechanische Beanspruchung.

Abb.1

Besonders stabil sind z.B. netzartige Polymerschichten, welche bei Aufnahme des Analyten quellen. Sie besitzen aber nur eine geringe Selektivität. Durch Kombination mehrerer Rezeptoren in einem Array mit Mustererkennung (multivariante Datenanalyse, neuronale Netze) kann Selektivität erzielt werden.

Polymerschicht

Durch chemische Synthese wird versucht, die selektive Wechselwirkung biologischer Moleküle nachzuvollziehen. Dies wird entweder durch supramolekulare Moleküle, entsprechend sterisch geformte Moleküle oder biomimetische Systeme erreicht.

Supramoleküle

Biologische Rezeptorschichten, z.B. solche, die auf Antikörper/Antigen-Reaktionen beruhen, sind besonders selektiv, aber oft nur wenig stabil.

Bioschicht

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