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Praktikumsversuch Elektrische Leitfähigkeit

Elektrische Leitfähigkeit von Elektrolytlösungen - Versuchsdurchführung

Bitte:

  • Prüfen Sie nach der Messung anhand der Geräteliste, ob alle Teile vorhanden sind und räumen Sie wieder alles in den Versuchsschrank.
  • Geben Sie Ihrem Betreuer den Schlüssel zurück.
  • Lassen Sie sich Ihre Messreihen vom Betreuer gegenzeichnen.
  • Beginnen Sie möglichst bald mit der Auswertung.

Allgemeine Hinweise

Die Vorraussetzung für das Gelingen der Leitfähigkeitsmessungen ist das sorgfältige Spülen aller Gefäße (Leitfähigkeitsmesszelle, Messkolben, Pipette) mit Wasser bzw. der jeweiligen Messlösung.

Wenn innerhalb aller Messreihen zum Ansetzen der Lösungen jeweils entsalztes Wasser aus demselben Vorratsbehälter verwendet wird, können sie sicher sein, dass die beträchtliche Eigenleitfähigkeit des Wassers, die sie bei der Auswertung berücksichtigen müssen, innerhalb aller Messungen konstant bleibt.

Bestimmung des Eigenleitwertes des Wassers

Der Eigenleitwert von destilliertem Wasser L H 2 O wird bei t = 25°C drei Mal aufgenommen.

Bestimmung der Zellkonstante C

Die jeweiligen Leitwerte von HCl, KCl und H2SO4 werden im Folgenden über eine Verdünnungsreihe bestimmt. Von jedem der oben genannten Elektrolyten werden fünf unterschiedliche Lösungen in den folgenden Konzentrationen hergestellt: 5,0104 mol L-1 , 1,0103 mol L-1 , 2,0103 mol L-1 , 3,5103 mol L-1 und 5,0103 mol L-1 . Die Leitwerte der Lösungen werden bei 25°C ermittelt (Dreifachmessungen).

Ermittlung der Überführungszahlen von H3O+ und SO42

Befüllen Sie die Hittorf'sche Überführungszelle mit wässriger 0,01 mol L-1 H2SO4 und schließen Sie die Zelle an das Netzgerät an. Lassen Sie ca. 60min lang einen Strom von 30mA (nachgeregelt) fließen.

Nach Abschalten der Spannung werden die Lösungen in den Elektrodenräumen und im Mittelraum in die bereitstehenden Gefäße entleert und deren Volumina bestimmt. Entnehmen Sie jeweils 50mL dieser Lösungen und bestimmen Sie die Protonen-Konzentrationen in den einzelnen Zellräumen durch Titration mit wässriger 0,1 mol L-1 NaOH gegen den Indikator Methylrot. Führen Sie die Titration jeweils dreimal durch und bilden Sie den Mittelwert. Titrieren Sie die erste Lösung besonders langsam, um Übertitrieren zu vermeiden! Die Titration ist beendet, wenn der Indikator von rot nach gelb umschlägt.

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