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Kompartiment-Modelle

Wiederholte orale Gabe

Für einen therapeutischen Erfolg ist meist die wiederholte Applikation eines Medikamentes notwendig. Dann ist die Konzentration der Substanz im Organismus von Dosis, Dosierungsintervall und Eliminationshalbwertszeit abhängig.

  • Ist die Eliminationshalbwertszeit eines oral verabreichten Pharmakons klein im Verhältnis zum Dosierungsintervall, so führt dies zu fast vollständiger Elimination im Intervall.
Abb.1
Plasmaspiegelverlauf bei geringer Eliminationshalbwertszeit und großem Dosierungsintervall
  • Ist die Eliminationshalbwertszeit im Verhältnis zum Dosierungsintervall groß, so wird der Stoff im Intervall nicht ganz eliminiert. Die Konzentration nimmt zunächst zu und erreicht einen steady-state-Plasmaspiegel.
Abb.2
Plasmaspiegelverlauf bei großer Eliminationshalbwertszeit im Verhältnis zum Dosierungsintervall
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