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Enzymkatalyse

Michaelis-Menten-Mechanismus

Die Wirkung eines Enzyms E auf ein Substrat S kann mit Hilfe des folgenden Schemas beschrieben werden ( ES ist dabei der sogenannte Michaelis-Menten-Komplex):

Abb.1
Michaelis-Menten-Mechanismus

In einem vorgelagerten Gleichgewicht entsteht ein Enzym-Substrat-Komplex ( ES ), der im geschwindigkeitsbestimmenden Schritt zum Endprodukt weiterreagiert, wobei das Enzym wieder freigesetzt wird.

Die Geschwindigkeitskonstanten dieses komplizierten Gleichgewichts werden zur Michaelis-Konstanten K M zusammengefasst:

K M = k-1 + k2 k1

Die Reaktionsgeschwindigkeit ergibt sich nach der sogenannten Michaelis-Menten-Gleichung:

r = rmax [ S ] K M + [ S ]
Hinweis
Zum vertiefenden Verständnis der Gleichungen und sei an dieser Stelle auf deren Herleitungen verwiesen.

Anhand der Michaelis-Menten-Gleichung lassen sich zwei Grenzfälle für die Anfangsgeschwindigkeit unterscheiden, der Fall [ S ] K M und der Fall [ S ] K M .

Abb.2
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