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Eyring-Theorie

Thermodynamische Behandlung der Reaktionsgeschwindigkeit

Da die Bestimmung der Zustandssumme für Reaktionen, die in der flüssigen Phase ablaufen, schwierig ist, benutzt man zur Ermittlung von k besser die thermodynamischen Funktionen:

k = k T h e Δ S R e Δ H R T

In der 1936 von Wynne-Jones und Eyring entwickelten Gleichung wird k in Lmol-1s-1 ausgedrückt; Δ H und Δ S sind auf 1 mol bezogen.

Eine Gleichung, die statt Δ H die empirische Aktivierungsenergie Ea enthält, ist manchmal günstiger.

Für Ea gilt (mit m = 1 )

Ea = Δ U + ( m ) R T
Δ H = Δ U p Δ V
Ea = Δ H p Δ V + R T

Für monomolekulare Reaktionen und Reaktionen in Lösung ändert sich die Molekülzahl nicht ( Δ V = 0 ).

Für die Geschwindigkeitskonstante gilt:

k = k T h e Δ S R e Ea R T

Für Reaktionen in der Gasphase findet eine Molekülzahländerung Δ n statt.

p Δ V = Δ n R T

Ist die Reaktion bimolekular, so ist Δ n = 1 .

Die Geschwindigkeitskonstante k wird zu:

k = e 2 k T h e Δ S R e Ea R T
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