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Eyring-Theorie

Eyring-Theorie

Einführung

Ein Teilgebiet der Kinetik befasst sich mit der Abhängigkeit der Geschwindigkeitskonstanten k von der Temperatur T . Da zwischen der Temperaturabhängigkeit und den molekularen Eigenschaften des reagierenden Systems ein Zusammenhang besteht, bezeichnet man dieses Teilgebiet auch als Molekularkinetik.

Die wichtigste Theorie, auf die sich auch heute noch nahezu alle kinetischen Untersuchungen stützen, ist die 1935 von Eyring (und nahezu gleichzeitig von Evans und Polanyi) entwickelte Theorie des Übergangszustands (Transition State Theory).

Obwohl zu der Zeit vieles schon bekannt war, gelang es Eyring, thermodynamische, kinetische und statistisch-mechanische Gesichtspunkte zu einem einfachen, aber allgemeinen Ausdruck für die Geschwindigkeitskonstante zu verbinden.

Abb.1
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