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Akku

Weiterentwicklung Bleigelakku

Nachteile des Bleiakkus

  • Der größte Nachteil ist die ungünstige Strom-Spannung-Charakteristik. Normalerweise bleibt die Klemmspannung mit steigender Stromentnahme in einem bestimmten Bereich annähernd konstant. Beim Bleiakkumulator fällt die Klemmspannung mit steigender Stromentnahme konstant ab. Deshalb ist der Einsatz bei hohen Strömen nicht empfehlenswert.
  • Der Bleiakkumulator ist zudem sehr wartungsintensiv. Da als Nebenreaktion ständig Wasser elektrolysiert wird, muss dieses auch wieder nachgefüllt werden.
  • Durch das Blei ist der Akku relativ schwer

Bleigelakkumulator

Um den Wartungsaufwand zu minimieren, kann der Elektrolyt durch Hinzuzufügen von Siliciumdioxid in einen gelartigen Zustand überführt werden. Dies hat den Vorteil, dass bei der Gasbildung feine Risse im Gel zwischen Anode und Kathode entstehen. Der anodisch entstandene Sauerstoff diffundiert zur Kathode, an der er gleich wieder zu Wasser reduziert wird. Die dabei benötigten Wasserstoff-Ionen werden dem Elektrolyten entnommen. Nach kurzer Zeit entsteht ein "Sauerstoff-Kreislauf", der die Wartung am Akkumulator minimiert, da kein Gas mehr entweichen kann. Allerdings sind Bleigelakkumulatoren technisch aufwendiger zu konstruieren als Bleiakkumulatoren, die als Elektrolyt flüssige Schwefelsäure enthalten und sie sind zwei- bis dreimal so schwer.

Akkumulatoren mit Glasfaserseparatoren

Noch aufwändiger in der Konstruktion sind Akkumulatoren mit Glasfaserseparatoren. Sie enthalten ein Netzwerk aus Kapillaren, dass sich mit der Schwefelsäure vollsaugt. Im Betrieb baut sich ein Sauerstoff-Kreislauf auf, da der Elektrolyt ähnlich wie im Bleigelakkumulator immobilisiert ist. Allerdings ist diese Konstruktion nicht schwerer als ein normaler Bleiakkumulator.

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