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Geschichte zum Bleiakkumulator

Dass sich erschöpfende Batterien wieder aufladen lassen, wurde schon von Volta im Jahr 1800 bemerkt. Er verwendete Kupfer- und Zinkstreifen, die durch eine in Salzlösung getränkte Pappe getrennt waren.

Die Urform des Akkumulators baute 1802 Johann Wilhelm Ritter. Der unter dem Namen "Ritter'sche Säule" bekannte Versuchsaufbau konnte mit elektrischem Strom geladen werden und gab diesen bei der Entladung wieder ab. Die Säule bestand aus Karton- und Kupferscheiben, die in einem Gefäß mit einer Salzlösung lagen.

Um 1850 experimentierten die Wissenschaftler Sinsteden und Plante mit den ersten Akkumulatoren auf der Basis von Blei, Schwefeldioxid und Bleidioxid. Er bestand aus spiralförmig aufgerollten Plattenelektroden in Schwefelsäure, die durch ein Band aus grobem Leintuch voneinander getrennt waren. Bemerkenswert ist, dass die ersten Generatoren zum Aufladen von Sekundärbatterien erst ein volles Jahrzehnt später entwickelt wurden. Die verwendeten Bleiplatten konnten durch mehrmaliges Auf- und Entladen - das so genannte Formatieren - elektrische Energie speichern und an einen Verbraucher abgeben. Die erste industrielle Nutzung von Bleiakkus läutete Faure 1880 mit einem Patent ein. Er bestrich eine Bleiplatte mit einer Paste aus Schwefelsäure und Bleipulver und erreichte nach dem ersten Aufladen bereits eine sehr hohe Kapazität (Energieleistung).