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EMK, Elektromotorische Kraft

Elektroden zweiter Art

Elektroden zweiter Art
Unter Elektroden zweiter Art versteht man Metallionenelektroden, bei denen die potenzialbestimmende Metallionenaktivität der Lösungsphase im Gleichgewicht mit einer zweiten festen Phase (schwerlösliches Salz des Elektrodenmetalls als Bodenkörper) steht.

Eine Normalwasserstoffelektrode ist als Bezugselektrode gut geeignet, da sich ihr Gleichgewichtspotenzial schnell und reproduzierbar einstellt. Jedoch benötigt man sauerstofffreies Wasserstoffgas. Die Platinelektrode wird durch Adsorption von Verunreinigungen in der Lösung vergiftet und es ist häufig notwendig neu zu platinieren.

Die Vorteile bei der Verwendung von Elektroden zweiter Art sind die schnelle und reproduzierbare Einstellung des Gleichgewichtspotenzials und ein einfacherer Aufbau.

Beispiele für Elektroden zweiter Art sind

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