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Statistische Prüfverfahren

Null- und Alternativhypothese

Die Hypothese, dass zwei Kollektive hinsichtlich eines Merkmals oder mehrerer Merkmale übereinstimmen, wird Nullhypothese genannt. Es wird angenommen, dass die wirkliche Differenz Null ist und eine gefundene nur auf einer zufälligen Abweichung beruht. Da statistische Tests nur Unterschiede und keine Übereinstimmung feststellen können, wird eine solche Nullhypothese nur aufgestellt, um verworfen werden zu können. Es liegt im Sinne der experimentellen oder Alternativhypothese, sie als null und nichtig zu erweisen.

Ab welcher Grenze muss die Nullhypothese verworfen und die Alternativhypothese akzeptiert werden? Dies hängt - wie schon erwähnt - von der Problemstellung ab, entsprechend der wir eine Grenze vereinbaren, ab der nicht mehr von Zufall gesprochen werden kann. Findet man beispielsweise bei einer Prüfung einen Unterschied mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 95  % (sprich einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5  % ), so wird die Nullhypothese abgelehnt.

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