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Neuronale Netze - Einführung

100-Schritt-Regel

Ein bekanntes Argument für die Notwendigkeit massiver Parallelverarbeitung ist die 100-Schritt-Regel.

Ein Mensch kann ein Bild einer ihm bekannten Person oder eines bekannten Gegenstandes nach Messungen von Psychologen in ca. 0,1s erkennen, d.h. bei einer Schaltzeit von 1ms von Neuronen in maximal 100 sequentiellen Zeitschritten. (Hier wird nichts über die zur Erkennung notwendige Zahl von Verarbeitungsschritten insgesamt ausgesagt, weil dabei sehr viele Neuronen parallel arbeiten).

In 100 sequentiellen Verarbeitungsschritten (z.B. Assembler-Befehle) kann dagegen ein konventioneller von-Neumann-Rechner fast nichts tun.

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