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Begriffe der Analytik

Fehler

Definition
Ein Fehler ist die Differenz zwischen Messwert und anerkanntem Referenzwert.

Der Fehler e i eines Messwertes x i kann als Abweichung mit oder ohne Vorzeichen (absoluter Fehler Δ x ) angegeben werden:

e i = x i x R e f oder Betrag Δ x = | x i x R e f | Δ x x = | x i x R e f | x Re f .

Das Verhältnis aus absolutem Fehler und Referenzwert x R e f wird relativer Fehler Δ x / x genannt.

Der Fehler setzt sich zusammen aus der Summe der zufälligen und systematischen Fehler.

Wird eine Messung wiederholt, so hat jedes einzelne Ergebnis seinen eigenen Fehler.

Der Fehler des Ergebnisses wird zu einem idealisierten Begriff, wenn der Referenzwert nicht bekannt ist.

Zufällige und sytematische Fehler (Abweichungen) beeinflussen die Präzision und Richtigkeit (Übereinstimmung) einer Messung.

Beispiel

Der akzeptierte Referenzwert von Cd2+ in einer Bodenprobe sei 2,50 mg / kg . Eine einzelne Messung ergebe einen Wert von 2,52 mg/kg . Der Fehler dieses Ergebnisses liegt somit bei (2,52 - 2,50) mg / kg = 0,02 mg / kg .

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