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2.1 - 2.5 - Aspirin (gesamt)

Cyclooxygenase und Aspirin  –  Strukturen, Mechanismen, Wechselwirkungen

Abb.1
Bändermodell der Cyclooxygenase I (Monomer) mit Salicylsäure (Cyan) und Häm (rot) mit Eisen-III-Ion (gelb).

Die Struktur der Cyclooxygenase (COX) war zum Zeitpunkt der Entwicklung von Aspirin nicht einmal ansatzweise bekannt. Heute spielen die Erkenntnisse zu den molekularen Voraussetzungen der Aspirin-Wirkungen aber eine große Rolle, u.a. bei der Entwicklung neuer Medikamente, die mit verminderten Nebenwirkungen trotzdem die positiven Eigenschaften des Aspirins aufweisen sollen. Um ein umfangreiches Verständnis dieser molekularen Zusammenhänge zu ermöglichen, werden in diesem Unterkapitel u.a. die folgenden Themen ausführlich besprochen:

  • Struktur der Cyclooxygenase (COX bzw. Prostaglandin H2-Synthase PGHS).
  • Wie gelangt die Arachidonsäure zur Cyclooxygenase?
  • Wechselwirkungen zwischen der Arachidonsäure und den Aminosäuren des Cyclooxygenase-Reaktionszentrums.
  • Mechanismen der Cyclooxygenase- und Peroxidase-Reaktion.
  • Die Katalysecyclen der Prostaglandin H2-Synthase.
  • Wechselwirkungen zwischen Aspirin und der Cyclooxygenase als Grundlage für die hemmende Wirkung des Aspirins.
  • Bildung der (15R)-HETE durch die acetylierte COX-2 und die weitere Umsetzung zu den 15-Epi-Lipoxinen.
  • Biologische Aktivitäten der 15-Epi-Lipoxine und deren potentieller Einfluss auf die Wirkmechanismen des Aspirins.
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