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Vitamin A: eine Einführung

Carotinoide

Bei den Carotinoiden handelt es sich um fettlösliche, gelbe bis rötliche Polyenfarbstoffe pflanzlicher Herkunft. Sie umfassen eine Klasse von Kohlenwasserstoffen (Carotine) und deren oxidierte Derivate, die Xanthophylle, die aus acht Isopren-Einheiten bestehen. Die gelbe bis rötliche Farbe entsteht durch eine Reihe konjugierter Doppelbindungen. Carotinoide sind empfindlich gegen Licht, Hitze, Sauerstoff, Säure und Basen.

Abb.1
Carotinoide (Karotinoide)

Verschiedene Carotinoide sind Vorstufen von Vitamin A und werden daher Provitamine A genannt. Die wichtigsten davon sind in die Gruppe der Carotine einzuordnen. Xanthophylle besitzen in der Regel keine Vitamin-A-Wirkung. Voraussetzung für die biologische Wirkung als Vitamin A ist das Vorhandensein von mindestens einem nicht substituierten β-Iononring und einer konjugierten Polyenseitenkette von mindestens neun C-Atomen und zwei seitlichen Metyhl-Gruppen. Praktische Bedeutung als Provitamine A haben α-, β-, und γ-Carotin; davon vor allem das β-Carotin (C40H56; M: 536,85 gmol-1 )

Abb.2
Strukturformeln der Provitamine A
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