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Benzol: Einführung zu den Aromaten

Molekülorbitaltheorie-Bild des Benzols

Neben der Betrachtung der Benzolstruktur durch die "Brille" der Resonanztheorie, kann die Molekülorbitaltheorie (MO) helfen, die besonderen Eigenschaften des Benzols (und anderer Aromaten) besser zu verstehen.

Werden die sechs p-Orbitale des Benzols linear miteinander kombiniert, ergeben sich sechs Molekülorbitale: drei bindende und drei antibindende.

Abb.1
π-Molekülorbitale des Benzols

Da die sechs p-Orbitale insgesamt sechs Elektronen einbringen - je ein Elektron von jedem Kohlenstoffatom -, besetzen diese unter Beachtung der Hund'schen Regel die drei energetisch günstigsten Orbitale: die bindenden Molekülorbitale. Die antibindenden Molekülorbitale bleiben leer. Die resultierende Elektronenkonfiguration ist besonders energiearm und erklärt die Entstehung der Resonanzenergie.

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