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Industrielle Bedeutung der Alkene

Polymere Werkstoffe und ihre Monomere

Bezeichnungen von Kunststoffen wie Polyethylen, PVC, Teflon, Polystyrol, Orlon und Plexiglas sind im täglichen Leben (fast) selbstverständlich geworden. Die häufige Verwendung von Polymeren beruht auf ihren guten mechanischen Eigenschaften und ihrem geringen (spezifischen) Gewicht. Im Bereich des Fahrzeugbaus haben sie dadurch wesentlich zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs durch Gewichtsreduzierung beigetragen. Dem Nutzen der Polymere steht allerdings ihr beträchtlicher Anteil an der Umweltverschmutzung entgegen, da viele Kunststoffe nicht biologisch abbaubar sind. Kunststoffe können durch den Einbau von schwachen Gliedern (weak links) wie Estergruppen biologisch abbaubar gemacht werden. Sollen Kunststoffe recycelt werden, muss dies nach Sorten getrennt geschehen. Zu diesem Zweck werden Kunststoffbehältnisse etikettiert: 1 oder PET steht für Ethylenterephthalat, 2 oder HDPE für Niederdruck-Polyethylen, 3 oder V für Polyvinylchlorid, 4 oder LDPE für Hochdruck-Polyethylen, 5 oder PP für Polypropylen, 6 oder PS für Polystyrol und 7 für alle anderen Plastikarten.

Tab.1
Wichtige Monomere, ihre Polymere und Anwendungsmöglichkeiten
MonomerFormelPolymerAnwendungsmöglichkeit
Ethen
Abb.1
PolyethylenTragetaschen, Behälter
Chlorethen (Vinylchlorid)
Abb.2
Polyvinylchlorid (PVC)Rohre, Vinyl-Kunststoffe
Tetrafluorethen
Abb.3
Teflonnichthaftendes Geschirr
Ethenylbenzol (Styrol)
Abb.4
Polystyrolgeschäumtes Verpackungsmaterial
Propennitril (Acrylnitril)
Abb.5
OrlonKleidung, synthetische Stoffe
Methyl-2-methylpropenonat (Methylmethacrylat)
Abb.6
Plexiglasschlagfeste Verschalungen
Vinylacetat
Abb.7
PolyvinylacetatLatexfarben, Klebstoffe, Papierbeschichtungen
2-Methylpropen (Isobutylen)
Abb.8
ElastolBekämpfung von Ölverschmutzungen

Übung

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