zum Directory-modus

Einleitung Alkene

Elektrophilie und Nucleophilie

Bei polaren chemischen Reaktionen geht es immer darum, dass positive und negative Ladungen oder Teilladungen miteinander reagieren. Es sind also die Anziehungskräfte zwischen solchen Ladungen, die die Reaktion bestimmen.

Hinweis
Elektronenreiche Atome oder Moleküle regieren mit elektronenarmen Atomen oder Molekülen.
Definition "Elektrophil"
Ein elektronenarmes Molekül wird als Elektrophil bezeichnet; es kann Elektronen aufnehmen, um so eine Oktettschale zu erreichen.

So sind beispielsweise Kationen wie das Carbeniumion oder das Proton Elektrophile. Es können aber auch neutrale Verbindungen als Elektrophile reagieren wie z.B. das BH3, in dem das Bor nur ein Elektronensextett besitzt und zwei weitere Elektronen zum Erreichen der Oktettschale benötigt. Radikale sind immer Elektrophile, da ihnen zumindest ein Elektron zur Erreichung einer Edelgasschale fehlt.

Abb.1
Polare Reaktionen
Definition "Nucleophil"
Ein elektronenreiches Molekül ist ein Nucleophil, eine Verbindung, die zumindest ein freies Elektronenpaar oder eine π-Bindung besitzt und diese Elektronen anderen Molekülen zur Verfügung stellen kann.

Nucleophile können Anionen wie das Hydroxid- oder das Chloridanion sein, aber auch ungeladene Verbindungen wie die Amine oder Wasser können als Nucleophile reagieren.

Bei polaren Reaktionen gilt daher allgemein:

Definition
Nucleophile reagieren mit Elektrophilen.

Übung 1

Übung 2

Seite 3 von 3>