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Voltammetrie und Polarograhie

Photopolarographie

Das Wesen dieser Methode besteht darin, dass der Polarisator durch kontinuierliche Einstrahlung von Licht oder durch einen Lichtblitz erzeugt wird und für die Dauer der Lichteinstrahlung in einen stationären Zustand übergeht, in dem er polarographisch erfasst wird. Nach Erlöschen der Lichteinwirkung kann der Photodepolarisator wieder verschwinden, was insbesondere nach Blitzbestrahlung zutrifft, so dass der Ausgangszustand wieder hergestellt wird.

Die Bestrahlung der Substanz wird mit UV-Licht vorgenommen, was eine spezielle Kombination von Bestrahlungseinrichtung und Messzelle erfordert. Diese muss aus Quarz gefertigt und wassergekühlt sein. Als Lichtquelle dient ein Quecksilberhochdruckbrenner.

Generell lassen sich mit dieser polarographischen Methode Substanzen mit Halbwertszeiten bis in den Nanosekundenbereich erfassen. Gegenüber den spektroskopischen Methoden bietet die Photopolarographie besondere Vorteile, wenn intensiv gefärbte Lösungen zu messen sind.

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