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PIC-Mikrocontroller

Analog-Digital-Wandler Modul

Die PIC16C7X besitzen 4 bis 8 Analog-Digital-Wandler-Eingänge. Die Auflösung beträgt 8 Bit. Der Eingangsspannungsbereich erstreckt sich von 0V bis Vref, wobei Vref im Bereich von 3V bis Vdd sein darf. Das A/D Modul hat beim PIC16C74 acht analoge Eingänge, fünf beim PIC16C73 und vier beim PIC16C71, die in einem Sample and Hold multiplext werden. Der Ausgang des Sample and Hold ist der Eingang in den Konverter, der das Ergebnis über sukzessive Approximation (Wägeverfahren) generiert (siehe auch Applet AD-Wandler). Die Analogspannung wird durch die Software selektiert. Dies kann einmal über die Gerätespannung Vdd erfolgen, oder aber über den Spannungspegel des RA3/AN3/VREF Pin. Dazu hat der Konverter die sehr vorteilhafte Eigenschaft, auch im SLEEP-Modus des Prozessors zu arbeiten.

Das A/D-Modul hat drei Register. Diese Register sind:

  • A/D Ergebnis-Register (ADRES)
  • A/D Kontroll-Register (ADCON0)
  • A/D Kontroll-Register (ADCON1)

Das ADCON0-Register kontrolliert die Funktion des A/D Moduls. Das ADCON1-Register konfiguriert die Funktionen der Port-Pins. Die Port-Pins können als analoge Eingänge als auch als digitale I/O Ports konfiguriert werden.

Das ADRES-Register enthält das Ergebnis der A/D-Konversion. Wenn die A/D-Konversion komplett ist, wird das Ergebnis in das ADRES geladen, das GO/DONE-Bit (ADDCON0<2>) gelöscht und das A/D Interrupt Flag (ADIF) gesetzt.

Die "A/D Conversion Clock" wird softwaremäßig ausgewählt. Es sind 4 Optionen möglich:

  • 2 TOSC
  • 8 TOSC
  • 32 TOSC
  • interner RC Oszillator

Die Clock wird im ADCON0-Register ausgewählt.

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