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PIC-Direktiven

Einleitung

Die Direktivsprache des PIC besteht aus Direktiv-Befehle als Assembler-Kommandos. Sie erscheinen im Quellcode, werden aber nicht direkt in den Zielcode übersetzt. Die Direktiv-Befehle werden gebraucht, um den Assembler zu kontrollieren; seine Eingabe, Ausgabe und Datenbelegung im Speicher. Viele der Assembler-Direktiven haben mehrere Namen und Formate. Diese müssen existieren, um rückwärtige Kompatibilität zu vorherigen Assemblern von Microchip zu garantieren. Wenn portabler Code gewünscht wird, wird vorausgesetzt, dass die nachfolgend beschriebene Schreibweise verwendet wird.

Man unterscheidet zwischen vier Arten der Direktiven:

  • Datendirektiven: Diese legt die Speicherbelegung von Variablen oder Konstanten durch Vergabe von Adressen fest, dabei kann ein Variablen- bzw. Konstantenname vereinbart werden.
  • Listing-Direktiven: Diese Direktiven beeinflussen die MPASM-Listing Datei sowie sein Format. Mit ihnen wird die Titel-Spezifikation, Seitenbeschriftung und anderes möglich.
  • Kontroll-Direktiven: Diese ermöglichen Sektionen von Konditional-assembliertem Code.
  • Makro-Direktiven: Diese Direktiven kontrollieren die Ausführung und Speicherbelegung innerhalb der Makro-Definitionen.
Tab.1
Übliche Direktiven des PIC
DatendirektivenListing-DirektivenKontroll-DirektivenMakro-Direktiven
CBLOCKERRORELSEENDM
CONSTANTLISTENDEXITM
DATAMESSGENDIFEXPAND
DBNOLISTENDWLOCAL
DEFINEPAGEIFMACRO
DWSPACEIFDEFNOEXPAND
ENDCSUBTITLEIFNDEF
EQUTITLEWHILE
FILL
INCLUDE
ORG
PROCESSOR
RADIX
RES
SET
UNDEFINE
VARIABLE
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