zum Directory-modus

Lösungsenthalpie

Einleitung

Wird eine bestimmte Menge eines festen Stoffes in einem Lösungsmittel (z.B. Wasser) physikalisch fein verteilt, so entsteht zuerst eine Suspension des Feststoffes in Wasser. Handelt es sich bei diesem festen Stoff um eine in Wasser lösliche Verbindung (z.B. Natriumchlord), wird aus der Supension eine Lösung. Ist der feste Stoff dagegen nicht in Wasser löslich (z.B. Quarzsand), sinken die Partikel in Abhängigkeit von ihrer Größe und Dichte mehr oder minder schnell zu Boden.

Natriumchlorid und Wasser

Abb.1

Im Falle der Lösung von Natriumchlorid in Wasser spricht man von einer mehr oder weniger gesättigten Lösung des Salzes im Lösungsmittel Wasser (Natriumchloridlösung). Die Sättigung der Lösung hängt von der Stoffmenge ab, welche bei gleicher Menge des Lösungsmittels aufgelöst wird.

Quarzsand und Wasser

Abb.2

Beim Quarzsand bildet sich keine homogene Lösung. Der Sand sedimentiert, d.h. er sinkt langsam auf den Gefäßgrund.

<Seite 1 von 4