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I2C-Bus

Einleitung

Der I2C-Bus wurde 1982 von Philips Semiconductors spezifiziert, um in Geräten der Unterhaltungselektronik auf eine einfache Art Steuerungsaufgaben durchzuführen. Die Bezeichnung I2C-Bus steht für Inter-Integrated-Circuit-Bus und erklärt damit die Absicht der Entwicklung: Der I2C-Bus dient der Kommunikation zwischen integrierten Schaltkreisen.

Seit der Einführung des I2C-Busses durch Philips sind zahlreiche integrierte Bausteine mit I2C-Spezifikation entwickelt worden. Viele andere Halbleiterhersteller (u.a. Siemens, Texas Instruments, SGS-Thomson, Maxim) fertigen ebenfalls Chips, die diesen Bus nutzen.Einige Chip-Typen sind auf die Bedürfnisse der Unterhaltungselektronik zugeschnitten. Wegen der weiten Verbreitung und der Störunanfälligkeit des Busses wurden jedoch auch Schaltkreise für die allgemeine Elektronik sowie die Mess- und Datentechnik entwickelt. Sie finden Anwendung in:

Viele der auf dem Markt befindlichen Mikrocontroller sind mit einer I2C-Bus-Schnittstelle versehen oder die Schnittstelle kann leicht durch Programmierung implementiert werden. Die Vielfalt der erhältlichen I2C-Bausteine und die Tatsache, dass dieser Bus mit nur zwei Leitungen auskommt, macht ihn für die computergestützte Mess- und Regeltechnik interessant.

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