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GPIB-Bus

Busstruktur

Die grundlegende Busstruktur des IEEE 488.1-1978 (GPIB) ist in der Graphik (Abb. 1) dargestellt. Maximal 15 Geräte bestehend aus 4 Typen können an die Party-line-Busstruktur angeschlossen werden. Die 4 Gerätetypen sind:

  • Controller
  • Geräte, die nur senden
  • Geräte, die nur empfangen
  • Geräte, die senden und empfangen, abhängig davon, wie sie programmiert sind.

In der Graphik ist der bidirektionale Datenbus dargestellt, bestehend aus 8 parallelen Datenleitungen, die alle Instrumente und den Controller verbinden. Diese Datenleitungen, die nach den IEEE 488-Steckverbindungen dargestellt sind, übertragen Daten, Adressen und andere 8-bit parallele Informationen. Um die Informationen (Datenfluss) auf dem bidirektionalen Datenbus zu verarbeiten, werden bis zu 8 Kontroll- und Statusleitungen benötigt. Sie stellen zwei Arten von Leitungen dar: die Transfer-Control-Lines und die Interface-Control-Lines.Nicht alle von diesen Leitungen nehmen an der Datentransaktion teil, aber alle sind wichtig, um die Operation auf dem Standardbus zu komplettieren.

Abb.1
Party-line-Busstruktur des GPUB-Busses

Während des Prozesses der Adressierung von verschiedenen Instrumenten, die auf dem GPIB liegen, macht der Controller wiederholten Gebrauch von den 4 Adressleitungen. Diese sind ATN (Attention) in der Interface-Management-Gruppe und die drei Leitungen in der Transfer-Control-Gruppe: DAV (Data Valid), NRFD (Not Ready For Data) und NDAC (Not Data Accepted).Nachdem die ATN-Leitung am Start jeder Adresssequenz auf 0 geschaltet wird, nehmen die drei anderen Leitungen an einer Prozedur, die als "Handshake" bekannt ist, teil. Dies ist der Prozess, bei dem der Empfänger und der Sender (oft der Controller) sich den Status mitteilen, etwa wie "ich bin nicht bereit für Daten", "meine Daten sind gültig", "Daten nicht akzeptiert". Logische Pegel auf diesen Leitungen zeigen diese Bedingungen an oder, wenn die logischen Pegel wechseln, die Aufhebung der Bedingung.

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